Selbstorganisierte Arbeitsgruppen im Forschungskontext
Bewerbungszeitraum: 1. bis 20. Februar 2026
Die Graduiertenschule fördert drei Formate von Gruppenaktivitäten für Doktorierende:
- Selbstorganisierte Arbeitsgruppen im Forschungskontext
- Peer Mentoring Gruppen
- Schreibretraiten
Insgesamt können 2026 maximal 14 Gruppen mit einem Betrag von je höchstens 5000 CHF unterstützt werden. Kleinere Summen können ebenfalls beantragt werden. Eine Gruppe besteht aus einem Organisationsteam von mindestens drei an der PhF im Doktorat immatrikulierten Doktorierenden und es wird erwartet, dass darüber hinaus möglichst viele Doktorierende der PhF am Mehrwert der Gruppe teilhaben, z.B. mittels einer öffentlichen Aktivität (Workshop, Podiumsdiskussion, etc.).
Die Aktivitäten der Arbeitsgruppen sind nicht curricular anrechenbar; es werden keine ECTS-Credits vergeben. Wiederholte Anträge sind möglich. Die Förderung erfolgt unter Budgetvorbehalt. Aus abrechnungstechnischen Gründen können Aktivitäten nur im Zeitraum von April bis November durchgeführt werden.
Antragsberechtigung
Antragsberechtigt sind Gruppen von mindestens drei Personen, davon mindestens zwei immatrikulierte Doktorierende der PhF. Auch Postdoktorierende können im Organisationsteam sein und/oder an Aktivitäten der Gruppen teilnehmen.
Die Mittel der Graduiertenschule unterliegen der Jährlichkeit. Bei Peer Mentoring Gruppen ist eine überjährige Perspektive aber sinnvoll. Fortsetzungsanträge sind daher erwünscht.
Förderkriterien
Die Beurteilung der eingereichten Anträge erfolgt auf der Grundlage der wissenschaftlichen Qualität, der Relevanz sowie der Originalität des beantragten Vorhabens. Bei gleichwertiger Bewertung durch die Leitungskommission wird zusätzlich auf eine ausgewogene Verteilung der geförderten Arbeitsgruppen über die Fachausschüsse hinweg geachtet. Kann auch unter Berücksichtigung dieses Aspekts keine Priorisierung vorgenommen werden, erfolgt der Entscheid im Losverfahren.
Die Leitungskommission der Graduiertenschule entscheidet bis Ende März 2026 über die Vergabe.
Selbstorganisierte Arbeitsgruppen
Die Förderlinie unterstützt Doktorierende, die sich in selbstorganisierten Arbeitsgruppen mit einem gemeinsamen Forschungsthema oder -projekt befassen. Sie ermöglicht die Umsetzung eigener Ideen und stärkt den wissenschaftlichen Austausch sowie die Vernetzung innerhalb eines Forschungsbereichs. Gefördert werden insbesondere gemeinsame Aktivitäten wie Workshops, Arbeitstreffen oder ähnliche Formate.
Wichtig für die Planung: Geförderte Aktivitäten können aus abrechnungstechnischen Gründen nur zwischen April und November durchgeführt werden. Die Aktivitäten finden in der Regel an der UZH statt.
Antragsstellung
Bitte füllen Sie dasAntragsformular Selbstorganisierte Arbeitsgruppe im Forschungskontext (DOCX, 151 KB) aus und reichen es nach der Vorbesprechung mit den zuständigen Doktoratskoordinierenden bis zum 20 Februar über UZH Selectus ein: UZH Selectus Antrag Selbstorganisierte AG
Es kann auslastungsbedingt temporär zu Einschränkungen im System kommen. Sollte Selectus aktuell nicht aufrufbar sein, warten Sie bitte einige Stunden und probieren es dann erneut.
Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit an Ihre:n Doktoratskoordinator:in wenden.
Welche Aktivitäten können gefördert werden
Zur Umsetzung der durch die Gruppe definierten Ziele werden geeignete Massnahmen und ein entsprechendes Programm formuliert. Dieses kann sich z.B. aus den folgenden Bausteinen zusammensetzen:
- Regelmässige Treffen zur Arbeit am gemeinsamen Thema im Bereich Forschung
- Workshops
- Kleine Tagungen oder Podiumsveranstaltungen
- Anlässe zur Vernetzung mit anderen Nachwuchsforschenden
- Weitere geeignete Aktivitäten
Welche Budgetposten können finanziert werden
- Veranstaltungskosten (z.B. Kaffeepausen, Mittagessen, Flyer)
- Honorare für externe Expert:innen
- Reise- und Übernachtungskosten von externen Expert:innen. Zugreisen sind dabei zu bevorzugen.
- CO2-Lenkungsabgabe für Flüge von externen Expert:innen, die C02 Abgabe kann über Atmosfair berechnet werden. Bitte Berechnungsvorgaben beachten.
Peer Mentoring Gruppen
Peer-Mentoring-Gruppen fördern die wissenschaftliche Laufbahn von angehenden und fortgeschrittenen Forschenden. Sie dienen dem Austausch über Karrierebedingungen, dem Erwerb relevanter Qualifikationen sowie der gegenseitigen Unterstützung und Vernetzung. Die Gruppen sollen verschiedene Karrierestufen umfassen, insbesondere Doktorierende und Postdoktorierende.
Peer-Mentoring ist in der Regel überjährig angelegt; kontinuierliche Aktivität und neue Mitglieder sind Qualitätsmerkmale. Ehemalige Mentees werden idealerweise zu Mentors. Empfohlene Gruppengröße: 12–20 Personen. Aktivitäten finden üblicherweise an der UZH statt; Ausnahmen sind möglich.
Antragsstellung
Bitte füllen Sie dasAntragsformular Peer Mentoring Gruppe (DOCX, 151 KB) aus und reichen es nach der Vorbesprechung mit den zuständigen Doktoratskoordinierenden bis zum 20 Februar über UZH Selectus ein: UZH Selectus Peer Mentoring Gruppen
Es kann auslastungsbedingt temporär zu Einschränkungen im System kommen. Sollte Selectus aktuell nicht aufrufbar sein, warten Sie bitte einige Stunden und probieren es dann erneut.
Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit an Ihre:n Doktoratskoordinator:in wenden.
Welche Aktivitäten können gefördert werden
Zur Umsetzung der durch die Gruppe definierten Ziele werden geeignete Massnahmen und ein entsprechendes Programm formuliert. Dieses kann sich z.B. aus den folgenden Bausteinen zusammensetzen:
- Regelmässige Treffen zum Austausch zwischen den Peers
- Workshops
- Schreibretraiten
- Kleine Tagungen oder Podiumsveranstaltungen zu aktuellen Fragen der Laufbahnförderung
- Anlässe zur Vernetzung mit anderen Nachwuchsforschenden
- Weitere geeignete Aktivitäten
Welche Budgetposten können finanziert werden
- Veranstaltungskosten (z.B. Kaffeepausen, Mittagessen, Flyer)
- Honorare für externe Expert:innen
- Reise- und Übernachtungskosten von externen Expert:innen. Zugreisen sind dabei zu bevorzugen.
- CO2-Lenkungsabgabe für Flüge von externen Expert:innen
- Reisekosten der Mitglieder der Peer Mentoring Gruppe (auch Postdocs).
Förderkriterien
Das Aktivitätsprogramm leistet einen Beitrag zur Karriereförderung und fachlichen Weiterbildung der Peers und hat eine längerfristige Perspektive. Bei gleichwertiger Bewertung der Anträge durch die Leitungskommission wird die ausgewogene Verteilung geförderter Arbeitsgruppen unter den Fachausschüssen berücksichtigt.
Schreibretraiten
Die Graduiertenschule stellt Fördermittel für Doktorierende zur Verfügung, eine Schreibretraite für die konzentrierte Arbeit an der Dissertation organisieren. In der Regel dauert eine Schreibretraite drei Tage.
Antragsstellung
Bitte füllen Sie dasAntragsformular Schreibretraite (DOCX, 152 KB) aus und reichen es nach der Vorbesprechung mit den zuständigen Doktoratskoordinierenden bis zum 20 Februar über UZH Selectus ein: https://www.facultypositions.phil.uzh.ch/positiondetails/76972036
Es kann auslastungsbedingt temporär zu Einschränkungen im System kommen. Sollte Selectus aktuell nicht aufrufbar sein, warten Sie bitte einige Stunden und probieren es dann erneut.
Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit an Ihre:n Doktoratskoordinator:in wenden.
Welche Budgetposten können finanziert werden
- Reise: max. 100 CHF pro Person
- Übernachtung: max. 180 CHF pro Person und Nacht
- Verpflegung: max. 20 CHF pro Person und Tag
- Raummieten: effektive Kosten CHF
- Reise- und Übernachtung von externen Expert:innen: effektive Kosten CHF. DieCO2-Lenkungsabgabe für Flüge von externen Expert:innen, die C02 Abgabe kann über Atmosfair berechnet werden.
- Honorar für externe Expert:innen: effektive Kosten CHF
Vergabe
Bei gleichwertiger Bewertung der Anträge durch die Leitungskommission entscheidet das Los. 2026 können maximal fünf Schreibretraiten gefördert werden.